Armin Staffler

Publikationen

Augusto Boal

Augusto Boal. Einführung.
Oldib-Verlag, Essen 2009
ISBN 978-3-939556-11-4
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Das Theater der Unterdrückten von Augusto Boal hat sich einen fixen Platz in der deutschsprachigen Theaterlandschaft erarbeitet. Aber nicht nur dort: In Schulen und Universitäten, im Sozialbereich, in der politischen Landschaft und hier vor allem in der Bürgerbewegung, in der Sucht- und Gewaltprävention und in Gefängnissen kommen die Methoden des brasilianischen Theatermachers zum Einsatz.

Ich habe begonnen, mich in „Augusto Boal. Einführung“ zu vertiefen, … Und ich möcht dir sagen: ich finde das Buch großartig! Der Ton in dem du schreibst, die Dramturgie aber auch die didaktische Struktur wie du da Wissen aufbereitest – das alles ist mir sehr nützlich bei meiner Arbeit. Danke!
(Rainer Rathmayr)

Staffler liefert mit seinem Buch eine thematisch weit abgesteckte, interessante Einführung, in der er auch auf die Darstellung wichtiger Hintergrund- und Kontextinformationen nicht verzichtet. So schafft er es, seinen LeserInnen ein breites Bild des TdU zu vermitteln. Gleichzeitig gelingt es ihm zu verdeutlichen, dass das TdU nicht als ein in sich abgeschlossenes, statisches Modell angesehen werden kann, sondern sich aus lebendigen, wandelbaren Elementen zusammensetzt. Einen guten Einstieg in die Thematik bietet Staffler auch deshalb, weil er keine ungeklärten Fachbegriffe verwendet und diverse Hintergründe sofort erörtert. An den (…) Stellen, an denen Staffler seinen persönlichen Zugang und Kritikpunkte (…) einfließen lässt, macht dies das TdU greifbarer und steuert einer Abstraktion des Themas ebenso entgegen, wie Stafflers gut verständlicher Schreibstil.
(20.04.2010 | Christina Haslehner, Rezension)

Armin Staffler gelingt mit dieser lebendig geschriebenen Einführung in das Leben und Werk Augusto Boals eine perfekte Kombination aus einer Kurzbiographie mit zahlreichen Details, die zumindest im deutschen Sprachraum bislang wenig bekannt waren, und einem Überblick über die enorme Vielfalt von Methoden und Einsatzmöglichkeiten, welche das Theater der Unterdrückten bietet. Stafflers besonderes Verdienst liegt darin, dass er in seinem Stil dem spielerischen Charakter Boals treu bleibt und dessen Werk dennoch respektvoll und sachkundig beschreibt. An diesem Buch sollte niemand vorbei gehen, der sich für Konflikttransformation und Humanistische Psychologie im spezifischen Bereich der theaterorientierten Arbeit interessiert.
(Prof.DDr.Wolfgang Dietrich, UNESCO Chairholder, www.uibk.ac.at/peacestudies)

Armin Staffler erweist sich als Kenner der regionalen wie internationalen Szene und Literatur. Das Buch ist umfassend, vielschichtig und doch sehr kompakt geschrieben, es stellt die wesentlichen konzeptionellen Grundlagen nachvollziehbar und konzentriert dar ohne auf Bezüge zur Praxis verzichten. Und es verbindet aktuelle mit historischen und biografischen Entwicklungsprozessen. In jedem Fall empfehlenswert für Kenner und für NeueinsteigerInnen des Theaters der Unterdrückten.
(Zeitschrift für Theaterpädagogik, (ehem. Korrespondenzen) 2/2010, Michael Wrentschur)

Am 2. Mai 2009 ist der brasilianische Theaterschaffende und Theaterpädagoge Augusto Boal, der Erfinder des weltweit verbreiteten Theaters der Unterdrückten (TdU) verstorben. Ihm widmet der noch relativ junge Oldib-Verlag, bei dem übrigens eine interdisziplinäre Zeitschrift zu Theater und Theaterpädagogik mit dem Namen xThepakosx erscheint, eine Einführung. Hintergrund für diese Publikation ist das Faktum, dass es seit 1999 (xRegenbogen der Wünschex) keine Originalliteratur von Boal in deutscher Sprache mehr gibt, weder Legislative Theatre, noch Aesthetics of the Oppressed oder Hamlet and the Bakerxs Son wurden übersetzt und es blieb unberücksichtigt, dass es von xGames for Actors and Non-Actorsx eine überarbeitete Neuauflage gibt. Die einzige verschriftlichte Grundlage in deutscher Sprache, die von Boal selbst stammt, ist das bei Suhrkamp 1989 erschiene Theater der Unterdrückten, das sich aber mehr in gewisser Hinsicht als „missverständliches Konglomerat aus vielen Publikationen“ (S.10) darstellt. „Das vorliegende Einführungswerk“, so der Autor Armin Staffler, Politologe und Theaterpädagoge, der seit vielen Jahren mit den Theaterformen des TdU über spectACT – Verein für politisches und soziales Theater Projekte durchführt (www.staffler.at) – kann all diese Lücken nicht füllen, „möchte aber Interessierten am TdU und an der Person Augusto Boals einen aktualisierten Zugang ermöglichen und allen, die sich in der Folge intensiver auseinander setzen wollen, ein Wegweiser sein“. Es will einen fundierten Einblick in die Entstehungsgeschichte und die Entwicklungen geben, chronologisch verknüpft mit dem Leben Boals. Daher stellt das Buch auch keine Sammlung von Spielen und Übungen dar, vielmehr werden die wesentlichen Entwicklungslinien und Konzeptionen sowie deren theoretisch-philosophischer Hintergrund dargestellt. Das TdU, so Staffler, ist vielschichtig und beinhaltet ein humanistisch geprägtes Menschenbild, ein demokratisches Kunstverständnis, ein marxistisch geprägtes Geschichtsverständnis, eine dialogische, Freirexsche Pädagogik und arbeitet mit einer antikapitalistischen, sozialpolitischen Grundhaltung. Das TdU ist eine lebendige Bewegung mit gesellschaftspolitischen Ansprüchen und gleichzeitig ein offenes Systemx (S.11).
Ein kurzes Glossar (S.13) leitet über zu Grundlagen und Perspektiven: Dabei wird zunächst kurz auf den historisch-politischen Kontext in Brasilien verwiesen, vor dessen Hintergrund erste Aspekte der Biografie von Boal zusammengefasst werden. Daran knüpft sich die Darstellung der pädagogischen und philosophischen Grundlagen: Ausgehend von der Grundsatzerklärung der internationalen xTheater der Unterdrücktenx Organisation (S.24ff) wird auf die xFreirexsche Pädagogikx und deren dialogisches Bildungskonzept eingegangen. Es hat insofern einen wesentlichen Input geliefert, als das TdU in erster Linie Fragen stellt und nicht fertige Antworten liefert und das gemeinsame, dialogische Lernen zur Bildung von Bewusstsein über die eigene Lage und Situation führen soll. Das TdU ist keine Verpackung oder ein Transportmittel, um Wissen zu vermitteln, es ist xkein Theater des guten Rats, kein Theater der guten Absicht, kein Theater der Opfer. Das Theater der Unterdrückten zwingt niemanden dazu, etwas einzusehen oder zu tunx (S.33).
In der Folge werden zentrale Aspekte und Begriffe wie des TdU wie Ethisches Handeln (S.34), Osmose als Bezeichnung dafür, wie sich gesellschaftliche Werte in kleinen Strukturen niederschlagen (S.35), Metaxis, als gleichzeitige Bewegung in Realität und Fiktion im künstlerischen Prozess (S.37) und die Katharsis im TdU als Befreiung von inneren und äußeren Blockaden (S.40) dicht und anschaulich vorgestellt, bevor die theatralen Grundlagen des TdU zusammengefasst werden. Theater, im Sinne Boals wird als Essenz menschlichen Lebens und menschlicher Kultur aufgefasst, die allen zugänglich sein muss (S.42). Staffler geht zunächst auf die Arbeit von Boal mit dem Teatro de Arena (S.48ff.) ein, dann auf die 2006 erschienene xÄsthetik der Unterdrücktenx (S.55f.), den xÄsthetischen Raumx im TdU mit seiner zeitlichen und räumlichen Dehnbarkeit und Telemikroskopie (S.57f) und verschiedene Theaterarbeiten und -stücke von Augusto Boal (S.58ff.). In den Kapiteln über die methodischen Grundlagen (S.66ff.) werden das Zeitungstheater (S.70ff), das Unsichtbare Theater (S.74ff), ausführlicher das Bildertheater (S.78ff) und besonders eingehend das Forumtheater (S.87ff) – vorgestellt, das die wesentliche Grundlage für das Legislative Theater (S.116ff) darstellt. Aber auch die introspektiven Techniken wie Regenbogen der Wünsche (S.106ff) und Polizist im Kopf (S.111ff) finden darin ihren Platz. Auch in diesen Kapiteln wird die Darstellung der konzeptionellen Grundlagen illustrativ verbunden mit praktischen Erfahrungen des Autors und wesentlichen Ereignissen in der Biografie von Boal.
In einem Schlusskapitel werden nochmals aktuelle Aussagen von und über Boal gebündelt, unter anderem Boals Botschaft zum Welttheatertag 2009 (S.131ff.), bevor im Literaturverzeichnis (S.139ff.) neben der Originalliteratur von Boal auf zahlreiche Literatur verwiesen wird, die zum Teil auch kommentiert wird. Darin finden sich alle wesentlichen Schriften von und über Boal sowie das TdU.
(Zeitschrift für Theaterpädagogik, (ehem. Korrspondenzen), 2/2010, Michael Wrentschur

Diese Einführung gibt erstmals seit dem Sammelband Theater der Unterdrückten. Übungen für Schauspieler und Nicht-Schauspieler (1989) einen fundierten Einblick in die Entstehungsgeschichte und die Entwicklungen, chronologisch verknüpft mit dem Leben Boals, der 2008 für den Friedensnobelpreis nominiert und 2009 zum Botschafter der UNESCO für Theater ernannt wurde und im Mai 2009 verstorben ist. Das Theater der Unterdrückten ist ein lebendiges System und diese Einführung legt die philosophischen, theatralen und politischen Grundlagen der Arbeit dar und erklärt die wesentlichen Methoden wie Forumtheater, Unsichtbares Theater und Regenbogen der Wünsche. Der Autor gibt zudem seine Erfahrungen in der LehrerInnenausbildung, der Sucht- und Gewaltprävention und als Lehrender im UNESCO Chair für Friedensstudien an die interessierte Leserin und den interessierten Leser weiter.

Eine Einführung, die keine Wünsche offen lässt, außer dem einen: noch mehr über das Theater der Unterdrückten zu erfahren!

Theater zum Leben

Autor: David Diamond
Übersetzer: Armin Staffler
ibidem-Verlag, 2013
ISBN: 978-3-8382-0255-6

Das Theater zum Leben (Theatre for Living) des kanadischen Theatermachers David Diamond entwickelte sich aus dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal und lenkt die künstlerisch-pädagogische Kraft des Theaters vor dem Hintergrund systemtheoretischer Erkenntnisse in eine Welt jenseits einfacher Lösungen  und gefährlicher Trennungen in Gut und Böse. Es greift die Grundlagen Paulo Freires auf, adaptiert die Methoden Augusto Boals für die Herausforderungen heutiger Gesellschaften und erkennt mit Fritjof Capra die Zusammenhänge lebendiger Systeme, die für ein Leben in einer Gemeinschaft wertvoll sind. Dieses Buch unterstreicht den Wert des Theaters für einen Dialog zwischen Individuen, zwischen Gruppen und Gemeinschaften aller Art, sowie zwischen Kunst und Wissenschaft und es plädiert für ein Theater, das nach immer neuen Wegen für ein gelungenes Zusammenleben sucht.

Kultur und Politik - Reflexion oder Aktion

Hrsg. v. Peter Filzmaier|Daniela Ingruber|Peter Plaikner u.a.
Edition netPOL - politische Kommunikation 2017
ISBN 978-3708913957
gemeinsam mit Michael Wrentschur erschienener Beitrag mit dem Titel "Von einem Theater, das den Dialog sucht. Auch mit der Politik."

Armin Staffler/Michael Wrentschur: Von einem Theater, das den Dialog sucht.
Auch mit der Politik
Das Forumtheater eröffnet Möglichkeiten für einen öffentlichen und offenen Dialog
zwischen Kunst und Politik. In diesem Theater, das zuhört, werden die Stimmen und An-
liegen derjenigen gesellschaftlich oft ausgegrenzten Gruppen und Communities bedeut-
sam, die im politischen Diskurs meist nicht vorkommen. Zudem werden die Zuschauer/
innen zu Mitspieler/innen und damit auch zu politisch Handelnden. Beim Legislativen
Theater tritt das Forumtheater zudem in Dialog mit der Politik. In den interaktiven Auf-
führungen erprobte und artikulierte Vorschläge, Anliegen und Forderungen werden zu
einer Grundlage für politische Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse. Ausgehend von
der Idee und Praxis dieser von Augusto Boal und seinem Team in Brasilien entwickelten
und mittlerweile auf allen Kontinenten verbreiteten partizipativen Theaterform
werden Projekte aus Österreich am Beispiel der Theater- und Kulturinitiative InterACT
(Steiermark) und am Beispiel eines Legislativen Theaterprojekts in Tirol vorgestellt
und in ihren vielfältigen Wirkungsweisen beschrieben.

online-Vorlesung: Sozio-politische Theaterarbeit

Im Rahmen der Ringvorlesung "„Meeting of Knowledges“ und gesellschaftspolitische Relevanz von Forschung und Kulturarbeit" gehalten und online gestellt durch den Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit (kurz: WuV) an der LFU Innsbruck, dem MCI, der MUI und der ÖH Innsbruck.

https://www.uibk.ac.at/wuv/programm/sose2020/sozio-politische-theaterarbeit.html

Inhalt: Wenn es um die Ausarbeitung von Gesetzen (oder Curricula, Regelwerken etc.) geht, die eine (mehr oder weniger) klar definierte Zielgruppe betrifft, wie etwa Menschen ohne Erwerbsarbeit, Menschen mit Behinderung oder Menschen ohne offiziellen Wohnsitz, dann werden dabei Experten oder Expertinnen zu Rate gezogen, die in den meisten Fällen über die jeweilige Situation der betroffenen Menschen Bescheid wissen, aber in den seltensten Fällen betroffene Menschen. In einigen Bereichen, wie z.B. durch die UN-Behindertenrechtskonvention, wird eine Einbindung – sprich Partizipation – der vom Gesetz betroffenen Menschen vorgeschrieben. Die Art und Weise, wie dies geschieht, ist allerdings wiederum so gut wie ausschließlich hegemonial geprägt und schließt auf Grund der Form und Methode der intendierten Partizipation die eigentlichen Expert*innen und ihre Expertise von echter Teilhabe aus.
Legislative Theaterprojekte, die auf den brasilianischen Theatermacher Augusto Boal (1931–2009) zurückgehen, zeigen hier einen Weg, der das Wissen und die Expertise der betroffenen Menschen zum Gewinn für alle Beteiligten (auch der Politiker*innen und Beamt*innen) werden ließ. In einem anderen Bereich ermöglichte die Theaterarbeit des kanadischen Theatermachers David Diamond, der sein Theatre for Living auf Augusto Boals Arbeit aufbaute, First Nations in British Columbia selbst wieder einen Zugang zu altem Wissen und Traditionen zu erlangen, diese zu erneuern und durch die Vorführung vor Publikum anderen und der heutigen Gesellschaft zugänglich zu machen. In einer Fortsetzung dieses Weges ergeben sich dadurch Möglichkeiten und Ansätze für Versöhnung, die auch auf anderen Grundsätzen als jenen westlicher Prägung basieren.

Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit
Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck,
Tel.: 0512-507-35401
Mail: arbeitskreis-wuv@uibk.ac.at

Ringvorlesung "„Meeting of Knowledges“ und gesellschaftspolitische Relevanz von Forschung und Kulturarbeit"

Großes Dankeschön an Beater Eder-Jordan (LV-Leiterin) und Lukas Ladner (Technik)!

Radiobeiträge und podcasts

Im Laufe der Zeit wurde ich immer wieder gebeten, im Radio oder für einen podcast über meine Arbeit zu sprechen. Hier gibt es einige Links dazu:

(Radio FreiRad, Tirol, August 2019)

Interview mit Ana Mari Reinisch von cope.co.at
(Juli 2019)

Mach mit! Es geht um uns! (Teil 1) und Mach mit! Es geht um uns! (Teil 2)
(Interview auf FreiRad mit Leonie Drechsler zum Legislativen Theater zur Mitgestaltung des Tiroler Teilhabegesetzes)

Wir und die Anderen (Hörlabor)
(FreiRad 2012)

Jugendtheaterfestival Kremsmünster: Interview mit Armin Staffler
(Ich durfte bei diesem Festival 2 x die Nachbesprechungen leiten...)

Kultur aus aller Welt - Interview mit Desire Varsovie
(FreiRad 2011)

 

 

 

Transrational Resonances: Could you do what you are writing about?

Echoes to the Many Peaces.
Dieses Buch ist Wolfgang Dietrich (Chairholder UNESCO Chair for Peacestudies/Innsbruck) gewidmet. Ich durfte einen Beitrag schreiben.

Josefina Echavarria, Norbert Koppensteiner und Daniela Ingruber haben diesen Sammelband herausgegeben, der Autorinnen und Autoren aus dem praktischen, theoretischen und vor allem freundschaftlichen Umfeld von Wolfgang Dietrich versammelt. Mein Beitrag steht neben anderen von den HerausgeberInnen, David Diamond, Andreas Oberprantacher, Sylvester Walch, Hilary Cremin und Tim Archer, Birgit Allestorfer u.v.m.

Link zum Verlag

Politik und Behinderung in Österreich

Partizipation und Mitbestimmung von Menschen mit Behinderung: Die Novellierung des Behindertengesetzes des Landes Tirol; von Carlotta Schlosser

Der Beitrag in diesem Sammelband stammt von Carlotta Schlosser, die den Prozess und das Projekt "Mach mit! Es geht um uns!" zur Mitgestaltung des neuen Tiroler Teilhabegesetzes schildert.
ISBN: 978-3-903187-38-2

Link zum Buch

 

Mut zum Theater - ein Plädoyer für die darstellende Kunst

Der Artikel erschien im Herbst 2018 im "Aufleben", der Zeitschrift für Pädagoginnen und Pädagogen in Tirol des ktlv (Katholischer Tiroler Lehrerverein).

Neben meinem Beitrag erschienen dort auch Gedanken von Markus Riedmann ("Ganzheitliches Untterrichten mit Dramapädagogik"), seines Zeichen Schultheatercoach in Vorarlberg und im Vorstand von IDEA-International Drama in Education Association, sowie weitere Beiträge zu Figurentheater (Julia Schumacher-Fritz) und konkreten Projekten an Schulen.

Mut zum Theater

perspektive mediation - Elicitive Konflikttransformation

Ein Themenheft zu elicitiven Methoden der Konflikttransformation mit Beiträgen zu "Dissonanzen und Konflikten" oder "Mediation im Kontext von Repression und politischer Gewalt" sowie "Theater für Dialog und Konflikttransformation" (so nennt sich mein Beitrag, S. 228-233).
perspektive mediation - Beiträge zur Konfliktkultur, 4 | 2019, 16. Jahrgang, Verlag Österreich

aus dem Inhalt:

Theater bietet die Möglichkeit, Konflikte zu thematisieren. Wird die „vierte Wand“ zwischen Bühne und Publikum durchlässig, kann es zu einem Raum für Dialoge werden, in dem die geschilderten Konflikte und der Umgang der Figuren mit ihnen, gestaltet und verändert werden können. Das Theater selbst und alle agierenden Personen nehmen dadurch eine Vermittlerrolle im dargestellten Konflikt ein – Mediation live und in Aktion.

Ensayando el Despertar - Miradas movilizadoras (...) del Teatro del Oprimido

Ensayando el Despertar - Miradas movilizadoras desde el pluriverso del Teatro del Oprimido
Spanischsprachiger Sammelband zu Entwickungen im Theater der Unterdrückten, hrsg. von Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn.

Freund und Kollege Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn hat zahlreiche Autorinnen und Autoren in diesem Sammelband vereint. Allesamt schreiben über das Theater der Unterdrückten und die Entwicklungen die es in ihren jeweiligen Kontexten genommen hat. Es gibt auch einen Beitrag von mir. "Regenbögen jenseits von Unterdrückung" wurde ins Spanische übersetzt. Regenbögen jenseits von Unterdrückung

Inhaltsverzeichnis:

Primera parte. Sentipensando . . .
Gail Burton: Womanizing Boal ............................................................. 12
Birgit Fritz: La Declaración de Principios del Teatro del Oprimido –
Interpretada y comentada de manera freireana.................................... 24
David Diamond: ¿Qué es lo que queremos?........................................... 37
Julian Boal: ¿Qué es la opresión?........................................................... 49
Roberto Mazzini: Comprender la opresión para unir micro y
macrocosmos en una pieza de Teatro Foro............................................. 55
Armin Staffler: Los arco iris más allá de la opresión ............................. 67
Jordi Forcadas: Valor intrínseco y valor instrumental del TdO................ 77
Flavio Sanctum: El TdO como instrumento contra-hegemónico............. 84
Brent Blair: Después del Foro – Argumentando la necesidad de
retornar a una Poética del Oprimido...................................................... 98
Gustavo Schlegel: La descolonización de la vida cotidiana:
El Teatro de la Transformación.............................................................. 113
Dr. Michael Wrentschur: Se requiere de tiempo de ensayos para la
creación de piezas de Teatro Foro eficaces! – Los procesos de
creación sociales, estéticos y políticos como desafío para
comodines y actores ............................................................................. 123
Harald Hahn: El Teatro del Oprimido entre la religión y el
neoliberalismo: Pensamientos, opiniones y polémicas
de un hereje........................................................................................... 136
Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn & Geraldine Nicole Vélez Loza y Liz Laura Morales:
Hacia un nuevo sentido común – El TdO como herramienta
y forma de vida ..................................................................................... 145

Segunda parte. Empezando a volar . . .
Geraldine Nicole Vélez Loza:
Capacitación de comodines: Ensayo del Curingazo................................. 155
Ramiro Aulestia Páez: Retos del Teatro del Oprimido en el Ecuador:
Cinco años de trabajo de la Corporación Cultural La Yapa...................... 167
Ebru Gökdag˘: La experiencia del CTO-Turquía: Pequeños y únicos
pasos independientes............................................................................. 176
RedToca: Hacia una lucha colectiva en Centroamérica:
Nacimiento de la RedToca...................................................................... 186
Vu Hai Linh & Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn:
Oficialmente todo va bien en mi país – El Teatro del Oprimido
en Vietnam ............................................................................................ 195
Teatro para el Diálogo: El inicio del movimiento TdO en Ucrania:
Desafíos y oportunidades...................................................................... 200

Tercera parte. Protagonizando el despertar . . .
Kok Heng Leun: Rompiendo el Silencio: Cultivando el Nei
Gong de los practicantes de TdO............................................................. 214
Hannah Reich: Los dilemas del comodín en la creación de un
espacio seguro para la transformación en contextos de
violencia socio-política........................................................................... 225
Radha Ramaswamy: Los desafíos del multilingüismo en los talleres
de Teatro del Oprimido en la India – Una narrativa personal
de la facilitadora .................................................................................... 235
Frances Babbage: ¿Un nuevo “espect-actor”? Público y agencia
en el performance contemporáneo.......................................................... 245
Sruti Bala: Rashomon: Diversificando perspectivas del
spectatorship en el TdO........................................................................... 258
Hector Aristizábal & Xris Reardon: Resistir es existir................................ 269

Cuarta parte. Caminando juntxs . . .
Claudete Felix:
Marías de Brasil. La certeza del Sí. El coraje del No................................. 279
Sanjoy Ganguly: La estética política de Jana Sanskriti: El teatro
como el arte de crear conexiones............................................................ 290
Luis M. Benítez Páez & Lyda Molina Casallas: Teatro del Oprimido
y Cultura para la Paz en Colombia. ¿Cómo aportar a la
transformación de nuestra cultura de la violencia?................................ 298
Claudia Simone Santos Oliveira: Pirei na Cenna – Manifiesto
de locura en actos de sanidad ............................................................... 309
Alvim Cossa: Teatro del Oprimido en la prevención del VIH/
Sida en Mozambique: Un ambiente rodeado de tabús............................ 318
Doug Paterson: Educación “superior”, participación comunitaria
y el Teatro del Oprimido......................................................................... 324
Katy Rubin & Kayhan Irani: Mujeres en primera línea: Creando
comunidades TdO en Nueva York........................................................... 336
Saleem Rajabi & Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn:
Superando el miedo – El TdO en Afganistán ......................................... 350

Quinta parte. Mirando más allá . . .
Adrian Jackson: Escribiendo para el Teatro Foro.................................... 357
Barbara Santos & Till Baumann:
La imagen del sonido – La Estética del Oprimido.................................. 362
Antonio Rodríguez Masegosa:
Estética del Oprimido en Europa: ¿Adorno o esencia?........................... 374
Helen Sarapeck:
Dando visibilidad a la dramaturgia del Teatro Invisible........................ 378
José Soeiro: ¿El Teatro del Oprimido puede reinventar la política?
Reflexiones a partir de una experiencia de Teatro
Legislativo en Portugal......................................................................... 387
Sabrina Speranza: Veo, veo lo que quieren que vea – Análisis
de una obra de Teatro Periodístico........................................................ 398
Marc Weinblatt: Fusionando el Teatro del Oprimido y el Teatro
Playback: Un matrimonio poderoso y delicado.................................... 410
Ronald Matthijssen:
Las piezas didácticas como uso holístico del método del TdO............... 423
Iwan Brioc: Porque necesitamos un Teatro del Oprimido
dirigido hacia el contexto..................................................................... 435
Darika Amanbaeva & Hjalmar Jorge Joffre-Eichhorn:
Optamos por usar el Teatro Foro en televisión porque realmente
soñábamos con tener el máximo impacto posible –
El TdO en Kirguistán ............................................................................ 447
Uri Noy Meir & Ilaria Olimpico:
“Imágenes e Historias”: Dando luz a un proceso.................................. 454
Don Tshibanda, Owen, Richard Mwanza, Rev. Benedict Okweda,
Steve Daniel , Batilloi Warritay, Carmela Millado-Manuel,
Alliou Traore, Mama Tutu, Dr. Kerida McDonald, Eric Kasomo,
Michel-Ange Nzojibwami & Alessandro Conceição:
Un encuentro entre el Teatro del Oprimido y el Teatro para
el Desarrollo ........................................................................................ 467